Ausgangslage (not yet translated)

Nachdem ich nun den Gasverbrauch für die Heizung und Warmwasserbereitung in den Griff bekommen habe und das gesteckte Ziel, den Gasverbrauch um wenigstens 50% zu senken, sogar übertroffen habe, will ich mich der Reduzierung des Stromverbrauchs widmen. Wie beim Gas lass ich mich zu einer Schätzung hinreißen: 16% Einsparung (also ca. 1000 kWh) sollten es schon sein. 

 

Unser Stromverbrauch ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und wurde mehr und mehr zu einem Dorn im Auge.
Das ist gleich doppelt übel, da auch die Stromkosten gestiegen sind (und nicht gerade wenig)

Komischerweise ist der Verbrauch gestiegen, obwohl wir in den letzten Jahren viel bewusster auf unnötige Stromverbraucher geachtet hatten und mit schaltbaren Steckdosenleisten, Schnurendschaltern, Energiesparlampen usw. gegengesteuert hatten. Das mag jetzt auch zum Teil daran liegen, dass die Kinder älter geworden sind und sich ihre Aktivitäten auch mehr in den Abend erstrecken oder mehr Wäsche anfällt, die Spülmaschine öfter läuft usw..

Aber das alleine schien mir nicht die Ursache zu sein. Also hatte ich gemessen und überlegt, welche Gegenmaßnahmen in welcher Reihenfolge ergriffen werden können.

Aber zuerst sind wir zu einem Stromanbieter gewechselt, der seinen Strom vollständig aus regenerativen Energiequellen (Wasser, Biomasse, Wind, Photovoltaik) erzeugt. Unsere Wahl ist auf LichtBlick gefallen, der seinen Strom zum größten Teil (85%) aus Laufwasserkraftwerken am Rhein bezieht. RECS-Zertifikate finden hier bei der Strombeschaffung keine Anwendung.

Damit war schon mal das schlechte ökologische Gewissen beruhigt, zumal die Kosten nur geringfügig über denen unseres lokalen Anbieters für konventionell erzeugtem Strom liegt. Daher war dann auch das ökonomische Gewissen meiner Frau  beruhigt ;-).

Die geringen Mehrkosten (ca. 20 Euro im Jahr) sollen jetzt durch geeignete Maßnahmen nicht nur kompensiert werden, sondern der Stromverbrauch deutlich gesenkt werden.

Und warum widmen wir uns dem Strom erst an zweiter Stelle? 

Ganz einfach: Die bei uns anfallenden 6000 kWh entsprechen etwa 550 m3 Gas. Die mögliche Einsparung liegt bei 1000 kWh, was etwa 92 m3 Gas entspräche. Durch die bisher durchgeführten Erneuerung der Heizung, Einbau der Solaranlage, Dämmmaßnahmen, Fenstertausch usw. haben wir im Jahr 2007 ca. 1500 m3 Gas eingespart, das sind etwa 16.300 kWh. Das ist vielleicht etwas einfach gerechnet, weil die ineffiziente Stromerzeugung im Kraftwerk zu wenig berücksichtigt ist, soll aber klar machen, dass hier nicht so viel zu holen ist. 

Aber egal - schauen wir uns jetzt erst mal die Verbraucher an...