| Diese Rasenfläche war ausgeguckt und sollte zu einem Teich
umfunktioniert werden. Ein ausgedienter Gartenschlauch diente zur
Markierung der Form. |
.jpg) |
| Jeder durfte mal dran rumzupfen oder seine eigene Form legen.
Der Schlauch blieb dafür ein paar Tage liegen. Der Rasen wurde
noch mal kurz geschnitten. |
.JPG) |
| Dann ging's ans Ausstechen der Grassoden, die mit der Sackkarre
separat gelagert wurden. Letztlich hatte ich doch keine Verwendung
mehr dafür, zumal sie stark mit Unkräutern durchwurzelt waren
und eigentlich nicht mehr "Rasen" genannt werden
konnten. |
.JPG) |
| Zuerst musste die Steingartenecke geräumt werden, weil dort
Aushub abgelegt werden sollte. Anfangs waren die Kinder noch mit
Eifer dabei, ... |
.JPG) |
| was sich dann aber bald legte, als sie merkten, dass doch eine
ordentliche Portion Arbeit in der Anlage eines Teiches steckt. |
.JPG) |
| Aber immerhin kamen dabei schon erste potentielle spätere
Bewohner bzw. Nutzer des Teiches zum Vorschein, wie hier dieser
Molch... |
.JPG) |
| oder dieser Grasfrosch, ... |
.JPG) |
| der dann aber bald das Weite suchte, weil ihm die Bauarbeiten nicht
behagten. |
.jpg) |
| Die Laser-Wasserwaage hatte mir schon beim Terrassenbau gute
Dienste geleistet und kam auch hier wieder zum Einsatz. |
.JPG) |
| Das Wasserniveau hatte ich mit farbigen Klebeband an den
Erdnägeln markiert.
Auf dem Podest, wo das Stativ zu sehen ist, sollte später die
Pumpe ihren Platz finden. |
.JPG) |
| Der Lehm, auf den ich irgendwann gestoßen bin, eignete sich
prima zum Modellieren des Randes und des Überlaufes. Ich hatte
zwei Tiefwasserzonen von 60 cm und 100 cm vorgesehen. |
.JPG) |
| Noch mal ein kritischer Blick von unten ... |
.JPG) |
| und von oben. Fertig! |
.JPG) |
| Der Aushub lagert zu beiden Seiten des Teiches und soll später
mit Steinen besetzt und bepflanzt werden. |
.JPG) |
| Diese Seite soll zudem dem Bachlauf dienen, obwohl dieses große
Gefälle für einen Bach gar nicht benötigt wird. |
.JPG) |
| Den übrigen Aushub habe zum Aufschütten des abfallenden
Geländes am anderen Ende des Grundstücks verwendet. |
.JPG) |
| Die weiteren Arbeitsmaterialien sind auch schon da:
Lehmhaltiger und gewaschener Sand, |
.JPG) |
| einfacher Kies (Körnung 8/16), |
.JPG) |
| Moränenkiesel, |
.JPG) |
| die ersten Pflanzen, die bei der Befüllung schon gepflanzt
werden sollen und ... |
.JPG) |
| last, but not least, das Teichvließ und die Kautschukfolie (EPDM).
|
.JPG) |
| Eine Schicht Sand hatte ich vor der Verlegung des Teichvließes
auf dem Boden verteilt. |
.JPG) |
| Das Teichvließ war beim Fachhändler schon mal in Benutzung
gewesen, aber daher sehr günstig zu erstehen. |
.JPG) |
| Die Folie hatten wir zuvor für zehn Minuten im Wendehammer
ausgelegt, damit sie sehr weich und geschmeidig wurde. Selbst auf
Socken war es auf der Folie kaum auszuhalten. |
.JPG) |
| "Wasser: Marsch!"
Die Pumpe ist bereits an Ort und Stelle. |
.JPG) |
| Unser Jüngster und eine Freundin aus der Nachbarschaft hatten
ihren Spaß ... |
.JPG) |
| beim Befüllen des Teiches. |
.JPG) |
| Die Wasseruhr zeigte später 2,75 Kubikmeter an. Ich hatte mit 4
gerechnet. Der Fachhandel, dem ich die Maße nannte, mit 8, aber
die wollten anscheinend nur eine große Pumpe verkaufen. |
.JPG) |
| Sieht noch recht trübe aus. Hier und da sieht man schon ein
paar Pflänzchen.
Die überschüssige Folie wollte ich zuerst einrollen, wie hier
zu sehen, um "Futter" für eventuelle spätere
Erweiterungen zu haben. Ich hatte sie dann aber doch
abgeschnitten. |
.JPG) |
| Die Saugsperre hatte ich nach und nach erstellt. |
.JPG) |
| Die Pflanzen hatte ich meist ohne Korb in den gewaschenen oder
den lehmhaltigen Sand gesetzt. Damit der Sand nicht so leicht
aufgewirbelt wird, hatte ich wenige Kieselsteine als Deckschicht
verwendet. |
.JPG) |
| Obwohl mir das Gefälle gar nicht so groß vorkam, kam der Sand
doch relativ schnell ins Rutschen. In dem Maße hatte ich nicht
damit gerechnet. Um dem gegenzusteuern, hatte ich
solche Leinentücher verwendet, in die ich Ecken hineingeschnitten
hatte. Dort hatte ich dann die Pflanzen eingesetzt. Funktioniert
prima! |
.JPG) |
| Man kann Pflanzen auch in schwimmende Pflanzbehälter setzen,
mit Substrat anschütten und ... |
.JPG)
|
| mit Kies bedecken, damit das Substrat nicht aufschwimmt. |
.JPG)
|
| Damit die Pflanzen vom Wind nicht in eine Ecke getrieben werden
kann, wird an der Unterseite ein Bändchen mit einem Gewicht als
Anker befestigt.
An der querliegenden Latte hatte ich die Seerose an einer
aufgewickelten Schnur befestigt. |
.JPG) |
| So konnte ich die Seerose jeweils etwas ablassen, wenn ihre
Blätter wieder die Oberfläche erreicht hatten, bis ich sie auf
Grund setzen konnte. Dazu brauchte ich nur die Dachlatte etwas
weiter zu
drehen.
Letztlich scheint sie mir aber eingegangen zu sein. Mal sehen,
ob sie dieses Jahr dennoch wieder kommt. |
.JPG) |
| Für den Bachlauf hatte ich die Folie noch mal aufgenommen, den
Boden gestaltet und mit feinem Sand ausgekleidet, dann Vließ und
Folie wieder ausgelegt. Der Bach läuft entlang des Teiches. Die
Folie aus dem Teich deckt den Bach und die dahinter liegende
Saugsperre in einem Stück mit ab. |
.JPG) |
| Hier das Ganze noch mal aus anderer Sicht. |
.JPG) |
| Den Filter (rechts unten) hatte ich eingegraben. Die UV-Lampe
habe ich bisher nicht in Betrieb genommen. Für das Bächlein habe ich auf dem Hügel einen Folienrest
ausgelegt und diesen dann beschnitten. Den Schlauch von der Pumpe
zum Bacheinlauf hatte ich in dem Hügel eingegraben. Das
Schlauchende hatte ich in eine Mulde geführt und mit Kieseln
kaschiert. |
.JPG) |
| Über die Folie habe ich dann
Steinfolie gelegt und die Ränder mit Grauwacke und Kieseln
gestaltet und... |
.JPG) |
| die Zwischenräume bepflanzt (vornehmlich mit Fetthennen, aber
auch eine Karpatenglockenblume findet sich hier.
Um die Fliesgeschwindigkeit zu verringern habe ich in den
Bachlauf Kiesel gelegt oder... |
.JPG) |
| oder wie hier einen flachen Grauwackenstein, der das Wasser
staut, bis es über die obere flache Seite überläuft. |
.JPG) |
| Jetzt (etwa 10 Tage nach dem Wassereinlauf) kann man schon erahnen, was es mal werden soll.
Das Wasser ist immer noch trübe. |
.JPG) |
| Als es daran ging, die Saugsperre und den Überlauf an der
Zaunseite zu erstellen, kam mir, als ich das stehende Wasser sah,
die Idee mit dem Ufergraben. Leider etwas spät, weil ich nicht
mehr soviel Platz und nicht mehr viel Folie für eine
entsprechende Tiefe zur Verfügung hatte. |
.JPG) |
| Für die steilen Abschnitte hatte ich Böschungsmatten von
"Natura Gart" eingebaut. Hier ist eine im Vordergrund zu
sehen. Die müssen vor dem Einbau mit dem Schlauch gut ausgespült
und von Seifenresten befreit werden. Die Seife findet beim
Herstellungsprozess Verwendung, damit die Nadeln besser durch das
Material kommen. |
.JPG) |
| Als Halt für die Pflanzen hatte ich mal Substrat, mal Sand, mal
Kies verwendet, um ein wenig Abwechslung zu haben. |
.JPG) |
| Im Bereich dieser Schwimmpflanze sieht man etliche
Mückenlarven, die dann aber schon bald darauf verschwunden waren
(und auch nicht mehr wieder kamen). Seit dem Wassereinlauf waren
bis zu diesem Zeitpunkt etwa zwei Wochen vergangen. |
.JPG) |
| Um die Folie vor den UV-Strahlen der Sonne zu schützen, hatte
ich neben den Böschungsmatten auch noch Ufermatten (60 cm, als
Meterware) und Steinfolie verwendet.
Hier sieht man auch meinen Versuch, die Saugsperre mit solchen
Granitplatten abzudecken. Die Ameisen fanden es darunter aber ganz
toll, so dass ich die Idee gleich wieder verworfen hatte. |
.JPG) |
| Stattdessen hatten die Steinplatten dann neben dem Bachlauf
Verwendung gefunden. Hier hatte ich ebenfalls die Ufermatten aus
dem Teich über die Kautschukfolie bis unter die Steinfolie des Baches gezogen.
Das war der Zeitpunkt an dem wir in Urlaub fuhren. Die Pumpe war
bis dahin etwa zwei Wochen gelaufen, das Wasser war aber immer
noch trübe. |
.JPG) |
| Jetzt war der Teich für zwei Wochen sich selbst
überlassen. Ich hatte allerdings noch ein Tütchen mit
Wasserflöhen in den Teich entlassen und die haben in den zwei
Wochen ganze Arbeit geleistet, wie man hier sieht...
|
.JPG) |
| oder hier. So sah der Teich unmittelbar nach dem Urlaub aus. Ich
war ganz begeistert. Vor dem Urlaub hatte ich notdürftig die
blanken Folienstellen noch mit Ufermatten und Steinfolie
abgedeckt.
|
.JPG) |
| Hier sieht man die fleißigen Helferlein...
Nein, das ist kein Dreck; die kleinen Krümel sind lauter
Wasserflöhe.
Sie zuckten sogar in unmittelbarer Nähe der Pumpe durch das
Wasser ohne dabei eingesogen zu werden.
|
.JPG) |
| Aber auch vier Fische hatten sich eingefunden. Wir hatten sie
nicht eingesetzt. Meine Tochter und ihr Freund schwörten, sie in
unserer Abwesenheit auch nicht eingesetzt zu haben. Also müssten
es "fliegende Fische" sein. Sie sehen aber eher nach
Moderlieschen aus. Vielleicht sind sie als Fischlaich mit
irgendwelchen Pflanzen "eingewandert".
|
.JPG) |
|
.JPG) |
| Der Grasfrosch war auch wieder da.
|
.JPG) |
| Hier sieht man den Hügel mit Aushub zur Linken; der hier schon
mit Steinen bestückt und bepflanzt ist. Zum Zaun und zur
Trockenmauer hatte ich den Hügel mit Betonsteinen abgestützt.
|
.JPG) |
| Damit das Wasser nicht zu schnell in den Teich strömt und
dabei Sand abträgt, habe ich den Mündungsbereich mit
Moränenkieseln bestückt. In das einfließende Wasser habe ich
auch eine Bachbunge gesetzt.
|
.JPG) |
| Nein, das ist nicht der Hinterkopf meines Urgroßvaters. Diese
"Würmer" fand ich an der Unterseite eines Steines im
Bachlauf. Etwas aufgeschreckt hatte ich dann im Internet eine
Weile gesucht, bis ich Gewissheit hatte, dass es sich lediglich um
Kriebelmückenlarven handelte.
|
.JPG) |
| Sie heften sich mit dem Hinterteil an einen Stein (zum Teil auch
mit einem Faden) und filtern mit kleinen Fächern am Kopf das
vorbeiströmende Wasser.
|
.JPG) |
| Ich fand sie zuerst ausschließlich im Bach, vornehmlich an Stellen mit
sehr schnell strömendem Wasser.
|
.JPG) |
| Dann fand ich sie aber auch im Schlauch am Ausgang des
Filters. Ist mir ein Rätsel, wie die da hingekommen sind. Der
einzige Weg dort hin führt durch die Pumpe und durch den Filter.
|
.JPG) |
| Den Überlauf des Teiches hatte ich so gelegt, dass das
überlaufende Wasser in den Ufergraben geleitet wird. Für das dort
überlaufende Wasser hab ich ein Loch (40 cm Durchmesser, 60 cm
tief) ausgehoben und mit Kies gefüllt. Abgedeckt hatte ich es mit
den hier abgebildeten Betonplatten.
|
.JPG) |
| Auf der anderen Seite hatte ich den Rand aus Betonsteinen
gebildet und die Ufermatte aus dem Teich unter die Steine gezogen.
|
.JPG) |
| Die Ufermatten hatte ich in einem Bereich mit Sand bedeckt und
eine Blumensaat eingestreut, die bis weit in den November bei
niedrigem Wuchs kleine
Blüten produzierte. Eine Lage Sand unter der Ufermatte
erleichtert das Durchwurzeln und sorgt für mehr Halt der
Deckschicht.
|
.JPG) |